12.01.2011 - Gemeinde/ Stadt
Themengebiet: Kommunales
Jahresauftakt 2011 der CDU Dotzheim am 11. Januar im Hotel Rheineck
50 CDU-Mitglieder aus Dotzheim und den benachbarten Stadtteilen folgten der Einladung des Vorsitzenden Ulrich Schwalbach zum traditionellen Jahresauftakt des Stadtbezirksverbandes im Hotel Rheineck. Am Dienstag abend, 11. Januar, nutzen die Christdemokraten und ihre Gäste die Chance zum Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Astrid Wallmann und Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller.
Helmut Müller zeigte sich zwei Monate vor der Kommunalwahl zuversichtlich: „Die Union legt zu. Die SPD bleibt, wo sie ist. Wir wollen stärkste Kraft im Wiesbadener Rathaus und in den Ortsbeiräten werden.“ Gelassen kommentierte Müller das dem Zwist innerhalb der Grünen geschuldete Ende der Jamaika-Koalition: „An diesem Jahresauftakt der CDU Dotzheim nehmen mehr Menschen teil als an den Mitgliederversammlungen der Grünen, die ein Vetorecht gegen die Entscheidungen ihrer Fraktion beanspruchen.“
Astrid Wallmann, seit 2009 im Wiesbadener Wahlkreis 30 direkt gewählte Abgeordnete im Hessischen Landtag, stimmte die Christdemokraten auf den Volksentscheid über die Schuldenbremse in der Hessischen Verfassung am 27. März ein: “Die Jahre, in denen Schulden aufgehäuft wurden, sind vorbei. Das ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit."
Der Dotzheimer Ortsvorsteher, CDU-Spitzenkandidat Manfred Ernst, und Ulrich Schwalbach, auf Platz zwei der Ortsbeiratsliste, setzten sich für den Bau eines „Hauses der Vereine“ ein: „Das ist unser wichtigstes Ziel“. Des weiteren mahnte Manfred Ernst fehlende „Möglichkeiten zum betreuten Wohnen“ im Stadtteil an.
Ulrich Schwalbach dankte den Kohlhecker Parteifreunden für „konstruktive Zusammenarbeit“ und freute sich über das Engagement von Neumitgliedern der Dotzheimer CDU, die als „helfende Hände“ neue Akzente setzten. Auf das Engagement der CDU-Mitglieder und ihrer Gäste konnten sich auch die Sternsinger der Dotzheimer Pfarrgemeinde St. Josef verlassen, die im Hotel Rheineck drei Lieder anstimmten und um Spenden baten. Der den Zeilen „Christus möge im Hause wohnen, für jede Wohltat euch reich belohnen“ enthaltene Hinweis wurde gerne beachtet.
(Text: Thomas Ehlen)